Mittwoch, 3. Juni 2015

Man hat immer eine Wahl



19.04. - 29.05.  


Gute Nacht Einsamkeit,
Ich bin so gern zu zweit mit dir

Lull mich in deine süßen Lügen ein.
Und gute Nacht Zweisamkeit,
Es ist auch immer schön mit dir


Aus dir werden schnell mal  drei  oder vier. 


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Samstag, 16. August 2014

A thing I learnt



After weeks, months and now even years. 
'cause it pretty much sums up what you should be looking for!

Just ones missing - the most important: Loyalty.  

Dienstag, 22. April 2014

Der kürzeste Weg zu sich selbst

führt um die Welt herum. 

Hermann Keyserling


Samstag, 18. Januar 2014

Eine Hommage an das why-not-Prinzip

Wer Regel Nummer 3 verstanden hat, wird sich hier wiederfinden...


Rule No. 1 - Never Complain
Rule No. 2 - Take It
Rule No. 3 - Why Not

https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8

Freitag, 13. Dezember 2013

sechzehntausend in Zahlen

In sechs Monaten passiert viel - ein paar Dinge habe ich in Zahlen gefasst.

From A to B

Zurückgelegte Kilometer: 70.570 km
Kilometer pro Tag (!): 389,89 km
Verkehrsmittel: 7 (Auto, Bus, Bahn, Flugzeug, Taxi, Schiff, Fähre)
Abgehoben: 15 Flugreisen
CO2

Odyssee einer Heimreise

Ehe ich mich versah, saß ich in der 747 von British Airways mit Destination London.

747-400

Die Ausreise aus den USA stellt sich um einiges leichter dar als die Einreise. Ich ließ meinen Backpack bei der Gepäckaufgabe direkt komplett durchchecken – mein Weg führte über London. Dort hatte ich zwei Stunden Zeit, an das andere Ende des Terminals zu laufen, um mein Flugzeug nach Stuttgart zu nehmen. Dort sollte mich mein Empfangskommitee erwarten. So war der Plan!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Start spreading the news - I'm leaving today


Den Times Square und all die anderen Plätze der Stadt zu finden ist in New York wirklich nicht schwer, besonders nicht für einen angehenden Piloten: die Straßen verlaufen wie in anderen amerikanischen Städten parallel in N-S- und O-W-Ausrichtung zueinander, und dank der systematischen Nummerierung merkt man spätestens bei der nächsten Kreuzung, ob man in die falsche Richtung läuft. Außerdem haben die verschiedenen Stadt“teile“ Manhattans ihre Namen nicht zu Unrecht – ob man gerade durch Chinatown oder Little Italy lief, bemerkte man sofort.

Now you're in New York

Und da stand ich auf einmal, gerade noch Waikiki, jetzt Times Square.


Auf eine Stadt, mit deren Beschreibung ich mich schwer tue, weil ich immer wieder in Erinnerungen versinke, stimmt man sich am besten mit der richtigen Musik ein.

Now you're in New York

Meinem Eindruck nach gibt es tatsächlich kein Lied, das diese Stadt besser vertont. Direkt nach meiner Ankunft im Big Apple lud ich mir die zwei Hymnen New Yorks auf mein iPhone – Alicia Keys und Frank Sinatra.

Samstag, 7. Dezember 2013

Teil 2 - Aloha!


Auf Hawaii muss man mal gewesen sein. Honolulu hat knapp 4 Millionen Einwohner und erschien mir wunderbar stereotypisch-amerikanisch mit Promenade, Strip, Fast Food und LV-Taschen, doch außerhalb der Stadtgrenzen (Hawaii ist dann doch größer, als man denken mag) ist es ganz anders. Dank des vulkanischen Ursprungs und der deshalb fruchtbaren Erde waren die Hügel der Insel derart intensiv-grün bewachsen, wie es eigentlich nur im Prospekt zu sehen ist. Vom Hostel aus machten wir einige Touren über die halbe Insel – ich durfte mir mit meinen 19 Jahren keinen Scooter zur eigenen Erkundung anmieten – und ich war jedes Mal beeindruckt. 

Teil 1 - Welcome to the United States of America!

Mit jedem Kapitel, das zu Ende geht, beginnt ein neues – so stumpf diese Aussage ist, so wahr ist sie auch. Australien lag nun hinter mir und ich blätterte um; die neue Überschrift: Hawaii.

Mit dem Flugzeug ist die Welt ganz schön klein. Wir haben für die Strecke Perth-Melbourne mit dem Subaru knapp fünf Wochen gebraucht, für den vierfachen Weg nach Hawaii in einer Boeing reichen 10 Stunden. Bei diesen riesigen Distanzen tut man gut daran, mal einen Blick auf den Globus oder in Google Maps zu werfen: es ist verdammt viel Wasser zwischen dem großen roten Kontinent und dem Fliegenschiss im Pazifik und man kann nur hoffen, dass man ein paar Reihen weiter vorne im Cockpit gut aufpasst und die hawaiianischen Inseln findet. 


Samstag, 30. November 2013

Farewell, my precious Australia!


Da unser Sharehouse im Stadtteil St. Kilda gelegen ist, ist der Melbourner CBD in verträglicher Nähe – solange man mit Bus oder Bahn fährt. Die kostenlose Melbourner Buslinie führt aber nicht durch St. Kilda und Bustickets sind doch recht teuer, sodass wir ohne Auto jetzt entweder laufen oder zahlen mussten. Da uns das Sharehouse so oder so nicht zusagte, beschlossen wir, in die Stadt in ein Hostel zu ziehen. Ursprünglich nur als letzte Option gedacht, war Geld nach dem Autoverkauf nicht mehr Priorität 1 und die Aussicht auf gewaschene, weisse Bettwäsche verlockend. Wir nahmen also unsere Backpacks auf den Rücken, verabschiedeten uns von Sven und marschierten in Richtung Stadt ab.

Freitag, 29. November 2013

Nice to see you again, Melbourne

Or: How to sell a Subaru
Heute Mittag haben wir die Stadtgrenze Melbournes überschritten, nachdem sich die Great Ocean Road im besten Licht gezeigt hatte.
Wir haben die letzten Stunden und Kilometer unseres Roadtrips genossen. Ich bin gefahren und konnte mir in Ruhe eingestehen, dass der Subaru die letzten 6.300 Kilometer einen tollen Job gemacht hat. Bis auf ein einziges Mal fremdstarten und die doofe Scheibe gibt es nicht den Hauch eines abers; gerade wenn man bedenkt, wie wir ihn behandelt haben.
Aus einer Mail nach Deutschland

Hey Melbourne. We know eachother...nice to be back

Mittwoch, 27. November 2013

Deja-vu: 2nd Time Great Ocean Road


Als wir von Portland aufbrachen, war uns klar: das ist die letzte Etappe unserer Reise, das letzte Mal Kilometer schrubben, das letzte Mal anhalten wo es schön ist. Die Great Ocean Road lag vor uns; Spannung, Freude und Wehmut machte sich breit.
Sowohl Remco, als auch René haben diese Straße noch nicht genießen dürfen. Ich hatte das Glück, die Great Ocean Road im Mietwagen mit dem Rest der Familie zwei Monate zuvor gesehen zu haben – und deshalb tauchte in meinem Kopf trotz meiner leider ununterdrückbaren Frankophobie unzählige Male der Begriff „Deja-vu“ auf. Ich kannte tatsächlich noch Plätze, Kurven, Strände und Steine.

Sonntag, 24. November 2013

Drei vier Tage Portland


Nicht nur in Deutschland war das Wetter des angebrochenen Mai's schlecht, auch bei uns im Süden. Die Tage um Portland habe ich vor allem als bitterkalt in Erinnerung – grenzwertig kalt!
Durch die fehlende Scheibe wurde es deutlich frischer im Subaru, doch ich zog noch immer vor, auf dem mäßig bequemen Beifahrersitz zu schlafen anstatt in den Zelten mit ihren hauchdünnen Wänden. Ich bin ein Weichei und schlafe gerne warm. Dummerweise war auch das Übernachten im Auto von „warm“ mindestens 15°C entfernt und in einer Nacht stießen wir fast an unsere Grenzen.

Dienstag, 19. November 2013

1993 Subaru Liberty Wagon. Must sell quickly!

Ab jetzt war unser Subaru wirklich als ein Auto von backpackern ohne Geld zu erkennen. Der blickdichte Plastikverschlag sah assi aus und passte zum Rest des Gesamtpakets. Weniger als 400 km nach Melbourne, weniger als zwei Wochen zum Abflug - jetzt war wohl der richtige Moment gekommen, über den Verkauf des Autos nachzudenken. 


Schritt 1: die polnisch-türkisch importierte Wagenwäsche "für gute Auto, 100% in Ordnung".

Freitag, 15. November 2013

Bringen Scherben Glück?

Der Terminator hatte wieder einmal zugeschlagen und wir standen plötzlich ohne Heckscheibe da. Im Kalten, im Dunklen, im Nirgendwo.
Nach dem Knall war der Schreck bei uns dreien natürlich groß. Wie konnte das denn passieren? Es hat doch sonst immer rein gepasst! Und was machen wir jetzt, was kostet es und –  darf man damit überhaupt noch fahren? Fassungslosigkeit machte sich breit…überall Scherben! Das Glas war in tausende, winzige Teile gesplittert, messerscharf und überall. Die meisten waren kaum zu sehen; erst wenn sie schon im Finger steckten. Unsere Rucksäcke und Klamotten waren übersäht von glitzernden Brocken.

still remember how it sounded


Freitag, 25. Oktober 2013

China gegen Japan: 1:0


Den Kontakt zur Zivilisation verloren wir nach unserer Abreise aus Adelaide zwar nicht, aber das Verkehrsaufkommen ebbte nach den Vorstädten der Millionenmetropole nach und nach ab. Die Autos wurden wieder größer, die Straßen gerader und die Dörfer kleiner. Nach dem Südwesten des Kontinents und der Gawler-Range fühlten sich aber auch die wenigen, immer spärlicher auftauchenden Höfe nach richtig viel Leben an. Wir planten auch weiterhin nicht viel von unserer Route, um möglichst flexibel und spontan zu bleiben. Die nächste Etappe über knappe 450 km sollte in Mount Gambier enden, wo uns von Richtung Westen reisenden Campern der faszinierende „Blue Lake“ empfohlen wurde. Die Kompassnadel auf dem iPhone zeigte 101° an, als wir für Stopp Nummer 1 in dem deutsch-holländischen Auto saßen: Hahndorf.

Mittwoch, 25. September 2013

Online again - Stay in Adelaide


Nach hunderten Kilometern auf Gravel und Tagen ohne Asphalt fühlten sich die 50 geteerten Kilometer von Iron Knob nach Port Augusta an wie im Airbus. Gequält von Tagen ohne Internetzugang am Laptop fuhren wir mehr oder weniger direkt zum goldenen M, um dort das Free WiFi zu nutzen, Musik auf Renés mp3-Player zu kopieren und die Fotos der vergangenen Woche zu sichten. Die im vorangegangenen Betrag gezeigten vier Portionen Eis sind unsere Eintrittskarten in das Internet - denn die Soft Cones sind mit 30ct/Stück australienweit die günstigste Möglichkeit, online zu gehen.

Montag, 22. Juli 2013

Ostkurs oder: Der fliegende Holländer


Teil 2 von 2

Wir brachen am kommenden Morgen in aller Ruhe auf. Das Essen ging uns aus, Toast war keines mehr da und so mussten wir die Reste von Chili sin Carne zum Frühstück essen - der nächste Supermarkt war geschätzte 100 km entfernt. Wir zählten den vierten oder fünften Tag ohne Dusche oder frischem Essen und so war der Gedanke an so etwas wie sanitäre Anlagen oder eine Frischetheke im Coles sehr attraktiv für uns alle. Die erste größere Stadt seit Esperance über 2.000 km entfernt
Port Augusta sollte das Ziel des neuen Tages sein, doch bis dahin waren es allerdings noch ein paar Kilometer - auf Gravel.

Dienstag, 16. Juli 2013

Nordkurs oder: AWD statt 4WD



Teil 1 von 2

Die Durchquerung der Nullarbor hatte ihren ganz eigenen Reiz, weshalb uns die Tage trotz zu wenig Bewegung und zu viel Dosenfutter gefallen haben. In Ceduna am Ostende der Wüste hatten wir aber nach über als drei Tagen mehr oder weniger ständig im Auto - denn sonst kommt man gar nicht voran - genug vom Highway, seiner Eintönigkeit und den drängelnden Trucks. Wir planten unsere voranliegende Etappe nach Port Augusta und trafen eine klare Entscheidung: Dreck statt Straße.